Sehr gerne unterstütze ich Sie durch das Schreiben einer individuellen, stellen- und personenspezifischen Vorlage für ein Arbeitszeugnis. Meine Leistung beinhaltet die telefonische Abstimmung und Beratung sowie nachträgliche Änderungen der Arbeitszeugnis-Vorlage nach Ihren Wünschen. Sie haben die Wahl zwischen folgenden Leistungspaketen:

Beinhaltet das Schreiben einer individuellen Arbeitszeugnis-Vorlage auf Basis des Auftragsformulars Word-Auftragsformular zum Schreiben eines Arbeitszeugnisses PDF-Auftragsformular zum Schreiben eines Arbeitszeugnisses (ohne Berücksichtigung weiterer Unterlagen wie CV, frühere Zeugnisse etc.) innerhalb von 4 Werktagen. Inklusive:

Bis zu 20 Minuten telefonische Beratung (Vorbesprechung zur Auftragsklärung und/oder Nachbesprechung zur nachträglichen Anpassung des Texts)

Einmalige nachträgliche Textänderung bzw. nachträgliche Beantwortung einer E-Mail-Anfrage zum Auftrag

Preisinformation: Den Festpreis von 95,00 Euro biete ich an, weil der Arbeitsaufwand für Basis-Aufträge im Durchschnitt ca. 1,75 Stunden beträgt. Intern kalkuliere ich mit einem Stundensatz von 45,00 Euro + 19 % USt. = 53,55 Euro.

Beinhaltet das Schreiben einer individuellen Arbeitszeugnis-Vorlage auf Basis des Auftragsformulars Word-Auftragsformular zum Schreiben eines Arbeitszeugnisses PDF-Auftragsformular zum Schreiben eines Arbeitszeugnisses und/oder Ihrer Unterlagen (Zwischenzeugnisse, CV, firmeninterne Stellenbeschreibungen etc.) innerhalb von 4 Werktagen. Inklusive:

Bis zu 40 Minuten telefonische Beratung (Vorbesprechungen zur Auftragsklärung und/oder Nachbesprechungen zur nachträglichen Anpassung des Texts)

Bis zu dreimalige nachträgliche Textänderung bzw. nachträgliche Beantwortung von E-Mail-Anfragen zum Auftrag

Telefontermine am Abend (werktags 18 bis 20 Uhr) nach vorheriger Vereinbarung

Preisinformation: Den Festpreis von 155,00 Euro biete ich an, weil der Arbeitsaufwand für Premium-Plus-Aufträge im Durchschnitt knapp 3 Stunden beträgt. Intern kalkuliere ich mit einem Stundensatz von 45,00 Euro + 19 % USt. = 53,55 Euro.

Beinhaltet das Schreiben einer individuellen Arbeitszeugnis-Vorlage auf Basis des Auftragsformulars Word-Auftragsformular zum Schreiben eines Arbeitszeugnisses PDF-Auftragsformular zum Schreiben eines Arbeitszeugnisses und/oder Ihrer Unterlagen (Zwischenzeugnisse, CV, firmeninterne Stellenbeschreibungen etc.) nach Terminvereinbarung. Inklusive:

Bis zu 60 Minuten telefonische Beratung (Vorbesprechungen zur Auftragsklärung und/oder Nachbesprechungen zur nachträglichen Anpassung des Texts)

Nachträgliche Textänderungen bzw. nachträgliche Beantwortung von E-Mail-Anfragen zum Auftrag bis zur erfolgreichen Unterzeichnung des Zeugnisses

Telefontermine am Abend (werktags 18 bis 20 Uhr) sowie samstags (12 bis 15 Uhr) nach vorheriger Vereinbarung

Prüfung und Kommentierung nachträglicher Textänderungen, die vom Arbeitgeber vorgenommen wurden, und Erarbeitung nachträglicher Kompromissvorschläge in Abstimmung mit Ihnen

Integration schriftlicher Erläuterung in die erste Fassung der Arbeitszeugnisvorlage (zur Gliederung des Texts und zur "Benotung" der einzelnen Abschnitte)

Preisinformation: Den Festpreis von 215,00 Euro biete ich an, weil der Arbeitsaufwand für Premium-Plus-Aufträge im Durchschnitt ca. 4 Stunden beträgt. Intern kalkuliere ich mit einem Stundensatz von 45,00 Euro + 19 % USt. = 53,55 Euro.

Gerne mache ich Ihnen auch ein indiviuelles Angebot gemäß Ihren Anforderungen und arbeite auf dieser Grundlage. Dieses Vorgehen eignet sich besonders für Firmenkunden, die mehrere (bzw. immer wieder) Arbeitszeugnis-Vorlagen benötigen, sowie für Privatkunden mit besonders einfachen oder besonders komplexen Aufträgen.

Grundsätzlich kalkuliere ich mit einem Stundensatz von 45,00 Euro + 19 % USt = 53,55 Euro.

Zur Auftragserteilung können Sie das Auftragsformular Word-Auftragsformular zum Schreiben eines Arbeitszeugnisses PDF-Auftragsformular zum Schreiben eines Arbeitszeugnisses verwenden. Gerne können Sie mich auch vorher unter 0761 489 802 40 anrufen und Ihr Anliegen schildern.

Einen Eindruck von der Qualität meiner Arbeit vermittelt das Musterzeugnis Geschäftsführer/-in Musterzeugnis Geschäftsführer als PDF.
Informationen zu meiner Person erhalten Sie auf der Seite Über mich.

Ein Arbeitszeugnis extern schreiben lassen? Ist das sinnvoll?

Das Arbeitszeugnis hat eine wirtschaftlich und gesellschaftlich relevante Aufgabe: Es soll dazu beitragen, dass zueinander passende Unternehmen und Bewerber zusammenfinden.[1] Diese Aufgabe kann es am besten erfüllen, wenn es individuell formuliert ist: Dann macht es die persönlichen Fähigkeiten, Kenntnisse und Arbeitserfolge eines Bewerbers erkennbar – und damit dessen Eignung für eine Stelle besser einschätzbar. Dabei spielt die Darstellung von Fakten im Arbeitszeugnis eine wichtige Rolle: Welche Anforderungen wurden an den Arbeitnehmer gestellt und mit welchen Ergebnissen hat er diese erfüllt?

Unternehmen haben oft nicht die Kapazitäten zum Schreiben individueller Zeugnisse. Oder sie befürchten, durch die falsche Verwendung von "Zeugnissprache" langwierige Diskussionen mit dem Zeugnisempfänger zu provozieren. Daher werden oft Standard-Textbausteine und Zeugnis-Software verwendet. Derartig halbautomatisch formulierte Zeugnisse sind zur Beurteilung von Fach- und Führungskräften aber nur begrenzt geeignet. Also kann es sich gerade in schwierigeren Fällen lohnen, Arbeitszeugnisse extern schreiben zu lassen. Ich formuliere diese so individuell und faktenbasiert, dass sie Unternehmen die Personalauswahl und Arbeitnehmern das berufliche Weiterkommen erleichtern.

Worauf ich beim Schreiben von Arbeitszeugnissen Wert lege

Mein Ziel ist, jedes Arbeitszeugnis so zu schreiben, dass es als Auswahl- und als Werbeinstrument Unternehmen und Arbeitnehmern gleichermaßen nutzt. Um dies zu erreichen, arbeite ich nach folgenden drei Maximen:

1. Individuell beurteilen: Beim Schreiben beurteilender Aussagen achte ich darauf, dass diese zu den Aufgaben des Arbeitnehmers und zu seiner Position im Unternehmen passen. Damit das Arbeitszeugnis zeigt, wie der individuelle Arbeitnehmer die Anforderungen seiner Stelle erfüllt hat.

2. Mit Fakten überzeugen: Der Leser des Zeugnisses soll erkennen können, durch welche konkreten Eigenschaften, Kenntnisse und insbesondere Ergebnisse der Arbeitnehmer zum Erfolg des Unternehmens beigetragen hat. Daher lege ich beim Schreiben von Arbeitszeugnis-Vorlagen großen Wert auf eine faktenbasierte Formulierung.

3. Authentisch bleiben: Ich schreibe das Arbeitszeugnis aus der Arbeitgeber-Perspektive, nicht als unglaubwürdiges Eigenlob des Arbeitnehmers. Und abhängig von der Beziehung zwischen Zeugnisaussteller und Zeugnisempfänger verwende ich eher sachlich-nüchterne oder eher persönlich-wertschätzende Formulierungen.

Wie ich mit Textbausteinen und "Zeugnissprache" umgehe

Seit den 1980er-Jahren werden zum Schreiben von Arbeitszeugnissen zunehmend Textbausteine verwendet, die nach Schulnoten abgestuft sind. Durch diese Standardisierung wollte man ursprünglich eine systematischere und transparentere Zeugnissprache schaffen.[2] Dieses Reformvorhaben war aber nur teilweise umsetzbar: Weil jede Zeugnisformulierung nur im Zusammenhang mit dem gesamten Text seriös beurteilt werden kann, ist auf Notenzuordnungen nur begrenzt Verlass – sie sind in erster Linie Hilfsmittel, um das Schreiben von Zeugnissen zu vereinfachen. Außerdem lebt und verändert sich Sprache mit den Sprechenden, sodass die Bedeutung einer Formulierung nicht hundertprozentig festgelegt werden kann.

Kein Wunder, dass Gerichte manchmal dieselbe Formulierung unterschiedlich einschätzen[3] und Fachbuchautoren derselben Formulierung unterschiedliche Noten zuordnen[4]. Es ist bis heute keine allgemein verbindliche Zeugnissprache entstanden.[5] Die Reformbemühungen der 1970er- und 1980er-Jahre haben die Probleme im Umgang mit Arbeitszeugnissen teilweise noch verschärft: Wegen der fehlenden Verbindlichkeit müssen sich Aussteller beim Schreiben und Empfänger beim Lesen von Zeugnissen ständig fragen, ob eine Formulierung wie z.B. "Besonders aufgrund seines höflichen Auftretens war er bei unseren Kunden schnell beliebt" nun als Klartext positiv oder als Bestandteil einer Benotungstabelle in einem Fachbuch (Note 5) sehr negativ zu verstehen ist.[6]

Mein Anliegen ist, dass ein Arbeitszeugnis immer überzeugt, egal ob es als Klartext oder als benotete Zeugnissprache gelesen wird. Also kombiniere ich beim Schreiben – abhängig von den jeweiligen Kundenanforderungen – frei formulierte Aussagen mit bekannten Bausteinen der Zeugnissprache. Auf diese Weise kann man Arbeitnehmer individuell beurteilen und zugleich die Konventionen der Zeugnisschreibung sowie die Gepflogenheiten im jeweiligen Unternehmen (Verwendung bestimmter Zeugnis-Software oder Fachliteratur) einhalten.

Was ich nicht leisten kann

Meine Dienstleistung stellt eine spezialisierte Sprachberatung dar, keine Rechtsberatung. Wenn Sie Rat hinsichtlich rechtlicher Ansprüche und ihrer Durchsetzung wünschen, empfehle ich Ihnen gerne einen Fachanwalt für Arbeitsrecht.

Kommentare

  1. Würde das Arbeitszeugnis diese Aufgabe nicht erfüllen, dann wäre es gesellschaftlich und wirtschaftlich nutzlos. Denn die ursprünglichen Aufgaben des Zeugnisses, abhängig Beschäftigte zu disziplinieren und (polizeilich) zu kontrollieren, sind heute kaum noch relevant. Eine wirksame "Bestrafung" eines Arbeitnehmers durch ein schlechtes Zeugnis ist rechtlich nur noch sehr begrenzt durchsetzbar. Und die Kontrolle erfolgt durch andere Instrumente wie Führungszeugnis, Melderegister und Personalausweis. Heute sind Arbeitszeugnisse – ähnlich wie Empfehlungsschreiben (Letters of Reference) im englischen Sprachraum – primär Werbe- und Auswahlinstrumente, die Kompetenzen und Ergebnisse des Zeugnisinhabers "bezeugen". Auch die Probleme im deutschen und englischen Sprachraum ähneln sich: Unternehmen profitieren von zuverlässigen Zeugnissen bzw. Employee References, stellen diese aber selbst nicht gerne aus.

  2. 1976 veröffentlichten Gunter Presch und Klaus Gloy im Rahmen einer linguistischen Analyse von Arbeitszeugnissen eine Liste mit Formulierungen, die dort entweder als Geheimcodes entschlüsselt werden oder in einer Skala mit Schulnoten gleichgesetzt werden. Ziel von Presch und Gloy war, dieses "Herrschaftswissen", welches ihrer Ansicht nach zur "exklusiven Kommunikation" zwischen Unternehmen eingesetzt wurde, öffentlich zu machen und damit Arbeitnehmern die Teilnahme an diesem Kommunikationsprozess zu ermöglichen.

    Diese Liste, die bis heute die Grundlage für die Notenzuordnungen in den diversen Fachbüchern bildet, war die Initialzündung für eine jahrelange öffentliche Debatte über das Schreiben von Arbeitszeugnissen. In dieser Debatte entwickelte sich im Zusammenspiel von Linguisten, Fachbuchautoren und Gerichtsentscheidungen die Praxis, Zeugnis-Formulierungen gemäß einer Schulnoten-Skala sprachlich abzustufen.

    Besonders gefördert wurde die Systematisierung der Zeugnissprache durch die Publikationen von Arnulf Weuster und Brigitte Scheer ("Arbeitszeugnisse in Textbausteinen", 1989 in erster Auflage erschienen, ist bis heute das Standardwerk zur Zeugnisschreibung) sowie von Urteilen des LAG Hamm unter dem vorsitzenden Richter Ernst-Dieter Berscheid aus den Jahren 1991 bis 2000. Auf diesen Urteilen beruht teilweise die Systematik der Zeugnisschreibung, welche u.a. Grundlage der weit verbreiteten "Haufe Business Software" ist.

    Quellen zu diesem Themenkomplex: A. Gunter Presch u. Klaus Gloy: "Exklusive Kommunikation: Verschlüsselte Formulierungen in Arbeitszeugnissen". In: Sprachnormen II. Hg. Gunter Presch; Klaus Gloy. Stuttgart: poblemata frommann-holzboog, 1977. B. Barbara Huesmann: "Arbeitszeugnisse aus personalpolitischer Perspektive". Wiesbaden: Gabler Verlag, 2008. Insbesondere S. 68-69 und S. 79-81.


  3. Ein Beispiel ist die Formulierung "kennen gelernt" in Verbindung mit einer Beurteilung, z.B. "Wir lernten sie als kompetente Mitarbeiterin kennen". Laut Urteil des LAG Hamm vom 28.03.2000 (4 Sa 648/99) drückt die Formulierung "kennen gelernt" im Arbeitszeugnis "stets das Nichtvorhandensein der im Kontext aufgeführten Fähigkeit oder Eigenschaft aus", in diesem Fall also Inkompetenz. Dieses Urteil hat die Zeugnisschreibung beeinflusst: in vielen Fachbüchern und Softwaretools werden entsprechende Formulierungen mit sehr negativen Beurteilungen gleichgesetzt. Das BAG hat allerdings mit seinem Urteil vom 15.11.2011 (9 AZR 386/10) versucht, diesen Spuk zu beenden, indem es gegenteilig entschied: "Mit der Wendung 'kennen gelernt' bringt der Arbeitgeber nicht zum Ausdruck, dass die im Zusammenhang angeführten Eigenschaften tatsächlich nicht vorliegen."

  4. Ein Beispiel ist die Diskussion um die Leistungszusammenfassung "zu unserer vollsten Zufriedenheit" (ohne "stets"). Diese wird in der Fachliteratur überwiegend als "sehr gute bis gute Beurteilung" (Schulnote 1-2) verstanden. Die Autoren Huber/Müller halten in ihrem auflagenstarken Fachbuch "Das Arbeitszeugnis in Recht und Praxis" aber dagegen und begründen ausführlich, warum es sich hier ihrer Meinung nach um eine lediglich "gute bis befriedigende" Leistungszusammenfassung handelt. Derartige Meinungsverschiedenheiten von Fachautoren verursachen in der Praxis Verunsicherung und Streit und führen den Versuch, das Schreiben von Zeugnissen zu systematisieren, ad absurdum. (Siehe Weuster/Scheer: "Arbeitszeugnisse in Textbausteinen". 12. Auflage. Stuttgart u.a., Boorberg Verlag 2010. S. 95, sowie Huber/Müller, "Das Arbeitszeugnis in Recht und Praxis". 12. Auflage. Freiburg u.a., Haufe Verlag 2009. S. 70.)

  5. Das ist nicht nur meine Meinung. Selbst Weuster/Scheer, die sich seit über 25 Jahren um eine Systematisierung der Zeugnisschreibung bemühen, bestätigen dies: "Es gibt bislang keine einheitliche, allgemein bekannte Zeugnissprache. Für Zeugnisse gilt, wie übrigens für alle Texte, Mehrfachinterpretierbarkeit (nicht: Interpretationsbeliebigkeit). Untersuchungen zur Zeugnisanalyse zeigen, dass bei einem vorgegebenen Zeugnis nahezu jede Zeugnisaussage von den verschiedenen Analytikern als unklar, positiv, neutral oder als negativ beurteilt wird. Das Gesamturteil reicht beim gleichen Zeugnis von Gut bis Mangelhaft." Siehe 12. Auflage, S. 143.

  6. Siehe Weuster/Scheer, 12. Auflage, S. 351.